Wir hoffen, dass Sie gut im neuen Jahr angekommen sind und wünschen Ihnen für 2018 viel Erfolg für Ihre Projekte.

Fast traditionsgemäß möchten wir uns im ersten Blog des Jahres mit 5 Trends beschäftigen, die aus unserer Sicht im heurigen Jahr eine konkrete und praktische Relevanz für Unternehmen bekommen werden und deshalb Beachtung verdienen. Wenig überraschend – es spielt sich alles im digitalen Bereich ab.

E-Zustellung: Im Deregulierungsgesetz 2017 wurde im Bereich des E-Governments das Recht auf den elektronischen Verkehr mit Behörden, die Verpflichtung der elektronischen Entgegennahme von Schreiben durch Unternehmen und die einheitliche Darstellung sämtlicher elektronischer Zustellstücke beschlossen – wirksam ab 1. Jänner 2020. Dieser wesentliche Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung von Unternehmensprozessen, bringt Österreich zumindest einen kleinen Schritt in Richtung von Vorreiternationen wie Skandinavien oder Estland. Die E-Zustellung betrifft alle Unternehmen in Österreich, unabhängig von deren Größe, daher macht es durchaus Sinn, sich bereits jetzt an die Umsetzung zu machen – Spezialisten wie. Z.B. www.postserver.com sind dabei ideale Leistungspartner.

Blockchain: Eine Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, genannt „Blöcke“, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten (Definition gem. Wikipedia). Blockchains sind insbesondere durch den Einsatz im Fintech Bereich bekannt geworden und haben dort zu den ersten konkreten Anwendungen geführt. Mittlerweile denken eine Reihe von Branchen über den Einsatz nach. Insbesondere bei den Beschaffungsprozessen, vertraglicher Abwicklungen und Lieferungen an Kunden führt der Einsatz von Blockchain zu höherer Sicherheit im Gesamtprozess.

Im Zusammenhang mit FinTechs noch eine Entwicklung, die viele vielleicht noch nicht kannten. Mit der EU Richtlinie Payment Services Directive wird es für FinTechs einfacher Bankgeschäfte abzuwickeln. In der Regel besitzen diese keine Banklizenz und dürfen dadurch keine Bankgeschäfte, ja nicht einmal ein simples Konto führen. Durch diese Richtlinie sind die Banken gezwungen, für den Fall, dass der Kunde zustimmt, die Kontodaten an das autorisierte Fintech weiterzugeben. Das Konto verbleibt zwar bei der / den jeweiligen Hausbanken, die Überweisungen und Abwicklungen (auch unterschiedlicher Banken) erfolgen zentral über ein einzelnes Fintech. Die Erste Bank macht das idente Modell übrigens bereits mit dem hauseigenen Fintech „George“. Auch ein Weg die unliebsame Konkurrenz auf Distanz zu halten.

Chatbots: Vor einigen Jahren noch kritisch beäugt, sind Chatbots mittlerweile in der Mitte des Lebens, sowohl privat als auch im unternehmerischen Umfeld angekommen. Insbesondere im SAAS (Software as a Service) Geschäftsmodell – siehe dazu den nächsten Punkt – sind Chatbots ein idealer Weg, ein 24 / 7 Kundenservice anzubieten, ohne die Personalkosten explodieren zu lassen. Eine klug gewählte Struktur aus Chatbots und persönlichem Support kann exzellente Serviceerlebnisse schaffen und es auch kleineren Unternehmen ermöglichen, guten Kundenservice anzubieten. Kleiner Nebeneffekt – durch Chatbots verbleiben Interessenten und Kunden länger auf der Website was sich im Googleranking niederschlägt – kein unangenehmer Nebeneffekt im Kampf um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden.

SAAS Software as a Service – ein Trend muss ja nicht unbedingt brandneu sein. Klar SAAS gibt es schon längere Zeit, aber seit 2017 geht hier die Post erstmals wirklich ab. Immer mehr Anwendungen werden als SAAS-Modell angeboten, on premise verliert an Marktanteilen und die Wachstumschancen in diesem Bereich sind enorm. Wir werden uns im nächsten Blog das näher ansehen – insbesondere wo die Vor- und Nachteile dieser Entwicklung liegen.

Ich hoffe, dass wir Ihnen einen interessanten Einstieg in das neue Jahr liefern konnten, danken für Ihre Zeit und wir freuen uns, wenn Sie das nächste Mal wieder dabei sind. Thomas.kolm@ttp-mbd.at