Unternehmen oder Anteile optimal verkaufen – die professionelle Vorbereitung zählt!
Ein erster Überblick.

Ich hoffe Sie hatten einen angenehmen und erholsamen Sommer und konnten die heißen Tage und lauen Sommerabende so richtig genießen. Wir haben das auf alle Fälle getan, unserem Blog eine kleine Pause gegönnt und uns auf spannendes restliches Jahr vorbereitet.

Jetzt geht es aber wieder los und wir dürfen Sie herzlich Willkommen zurück zu unserem Blog heißen, den wir diesmal mit einer Artikelserie zum Thema „Unternehmensverkauf richtig vorbereiten“ starten wollen.
Es muss ja nicht gleich der Verkauf des gesamten Unternehmens oder eines Unternehmensteiles sein. Auch die optimale Veräußerung von Gesellschaftsanteilen bedarf wie jede Transaktion einer entsprechenden Vorbereitung, die in der Regel alle Teile eines Unternehmens betreffen wird.

Warum gerade dieses Thema? Nun – in unserer tagtäglichen Praxis, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, stellen wir fest, dass der Umfang und die zeitliche Komponente einer professionellen Vorbereitung teilweise völlig unterschätzt wird und viele unserer Klienten anfänglich gar nicht erkennen, wie wichtig diese Professionalität für die Transaktionsoptimierung und damit für die Optimierung des Kauf- oder Anteilspreises ist und wie viele unterschiedliche Aspekte eines Unternehmens davon betroffen sein können.

Dabei gibt´s ja kaum was Peinlicheres als bei den Gesprächen mit potentiellen Käufern und Investoren, oder bereits im Rahmen der Due Diligence draufzukommen, dass man wesentliche Dinge übersehen hat, Unterlagen unvollständig, unklar oder veraltet sind, Auskünfte nicht gegeben werden können, etc. etc. Lassen wir das, ich denke, jeder hat ein Bild was das für das Standing in der Verhandlung bedeuten würde.

Deshalb wollen wir uns in den kommenden Wochen mit den wesentlichsten Fragen und Aufgaben, die in diesem Zusammenhang zu beantworten und abzuarbeiten sind, auseinandersetzen und Ihnen (hoffentlich) sinnvolle Tipps und Hinweise geben. Abdecken werden wir unter anderem

• Rechtzeitige Schärfung der strategischen Positionierung und des Geschäftsmodells
• Wie sind die Verträge mit den wichtigsten Kunden gestaltet? Welche Laufzeit haben sie noch? Kann man vorzeitig verlängern?
• Welche Risken bestehen für das Geschäftsmodell? Wo ist es angreifbar?
• Sind die Marke, ev. Patente bereits geschützt?
• Wie sieht die Marktwahrnehmung des Unternehmens und der wesentlichen handelnden Personen aus. Insbesondere im digitalen Bereich?
• Wie steht es um die Einbindung der wichtigsten MitarbeiterInnen?
• Wie steht es um Controlling, Reporting, Planung, Budgetierung?
• Wie steht es um die Mitgesellschafter? Sind diese vorbereitet?
• Etc., Etc, Etc.

Sie sehen, das ist ein ziemlicher Themenkomplex, den man nicht in ein paar Wochen und unter höchstem Druck vorbereiten sollte, v.a. weil man – unbedacht auf eine spätere Veräußerung getroffene Entscheidungen meistens nicht umkehren kann. Mit dem nächsten Teil werden wir in die Tiefe einsteigen und mit den Themen Strategie, Geschäftsmodell und Marketing beginnen.

Danke, dass Sie wieder dabei sind und sich die Zeit genommen haben diesen Artikel zu lesen. Wie immer freue ich mich auf Ihr Feedback. thomas.kolm@ttp-mbd.at